Bericht über das Turnier der Westfälischen Golfsenioren am 5. August 2026 im GC Royal St. Barbara
Stephan Neitzel und Paul Blake (Ü70) waren die Brutto-Sieger
WGS-Turnier am 5.8.26 im Royal Saint Barbara’s – ausgebucht, bestens organisiert und rundum gelungen
Wenn ein Golfturnier bereits eine Stunde nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht ist, darf man wohl von einer gewissen Vorfreude sprechen. Und die sollte sich beim WGS-Turnier auf der Anlage des Royal Saint Barbara’s Golfclub Dortmund als absolut berechtigt erweisen.
Federführend verantwortlich für die Organisation war Thomas Günther – und der hatte ganze Arbeit geleistet. Vorbereitung, Ablauf, Verpflegung und viele kleine Details griffen ineinander. Entsprechend groß war das Lob der Teilnehmer und des WGS-Vorstands. Kurzum: bestens organisiert, Thomas!
Traumwetter und Halfway mit Verwöhnfaktor
Auch das Wetter spielte mit. Bei herrlichem Golfwetter präsentierte sich der Platz von seiner besten Seite. Damit war allerdings gleichzeitig eine der beliebtesten golferischen Erklärungen für misslungene Schläge vom Tisch: Am Wetter lag es definitiv nicht.
Dass sich die Anlage in einem so guten Zustand präsentierte, war natürlich kein Zufall. Ein großes Dankeschön geht deshalb auch an unser Greenkeeper-Team, das mit seiner Arbeit die Grundlage für einen gelungenen Turniertag geschaffen hat. Ein gepflegter Platz fällt besonders dann auf, wenn einfach alles passt – und genau das war an diesem Tag der Fall.
Spätestens beim Halfway an Tee 1 und Tee 10 wurde deutlich, dass bei diesem Turnier nicht nur an den Sport gedacht worden war. Gabi Butzke, Irina Simonowa, Petra Hoheisel und Beate Dommermuth versorgten die Spieler mit großem Einsatz und sorgten dafür, dass niemand hungrig oder durstig auf die nächsten Löcher gehen musste.
Ein ganz besonderer Dank gilt dabei auch den zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern, die mit Sach-, Geld- und vor allem Kuchenspenden zum Gelingen beigetragen haben. Ohne diese Bereitschaft wäre eine Versorgung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Und wer nach 18 Löchern tatsächlich noch Appetit hatte, wurde auch in der Clubgastronomie nicht enttäuscht: Das Buffet fand großen Anklang und sorgte für den passenden kulinarischen Abschluss.
Ein Sponsor, der selbst zum Schläger greift
Mit dabei war auch Toni Daubner von unserem Sponsor Iwayini. Besonders schön: Er unterstützte die Veranstaltung nicht nur als Sponsor, sondern nahm selbst am Turnier teil. Genau so sieht gelebte Verbundenheit mit dem Golfsport und unserem Club aus.
Der WGS-Vorstand zeigte sich vom gesamten Turnier ausgesprochen angetan und lobte Organisation, Platz, Versorgung und Gastfreundschaft in voller Breite.
Und Golf wurde tatsächlich auch gespielt
Sportlich konnte sich das Turnier ebenfalls sehen lassen.
Den Bruttosieg der WGS Senioren Gesamt holte sich Stephan Neitzel vom GC Teutoburger Wald mit 30 Bruttopunkten und einer 79er-Runde. Ebenfalls 30 Bruttopunkte erreichte Jörg Hons vom Bochumer GC.
Die Gastgeber mischten kräftig mit: Holger Seiferth, Spielführer des Royal Saint Barbara’s, zeigte dabei erfreulicherweise, dass er nicht nur weiß, wie Golf gespielt werden sollte, sondern es auch selbst kann. Mit einer starken 79er-Runde und 29 Bruttopunkten landete er ganz weit vorne. Michael Clemens folgte mit ebenfalls starken 27 Bruttopunkten und einer 82.
Bei den Senioren Ü70 gewann Paul Blake vom GC Sauerland mit 23 Bruttopunkten und einer 85.
Klasse B fest in Dortmunder Hand
Was sich in der Netto-Klasse B abspielte, könnte bei auswärtigen Gästen allerdings den leisen Verdacht aufkommen lassen, dass der Heimvorteil beim Golf möglicherweise doch existiert.
Die ersten vier Plätze gingen allesamt an Royal Saint Barbara’s:
Gerd Butzke gewann mit 40 Nettopunkten vor Holger May und Ralf Beuche mit jeweils 39 sowie Gerard Beatty mit 38 Punkten.
Vier Dortmunder auf den ersten vier Plätzen – diplomatisch formuliert eine starke Mannschaftsleistung. Weniger diplomatisch könnte man sagen: Gastfreundschaft hat eben auch Grenzen.
Auch in Klasse A war der RSB vorne vertreten: Michael Clemens erreichte mit 37 Nettopunkten Rang drei, Spielführer Holger Seiferth folgte mit 35 Punkten auf Rang fünf.
Und Thomas Günther? Der bewies, dass man gleichzeitig ein Turnier organisieren und ordentlich Golf spielen kann: 85 Schläge, 23 Brutto- und 31 Nettopunkte bei Handicap 7,0. Vermutlich war die Organisation einfach nicht anstrengend genug.
Präzision und Länge
Auch die Sonderwertungen hatten einiges zu bieten:
Den Longest Drive auf Bahn 3 sicherte sich Alexander Marx.
Beim Nearest-to-the-Pin mit dem zweiten Schlag auf Bahn 10 setzte Jürgen Wäschenbach mit 1,36 Metern die Bestmarke.
Noch etwas genauer machte es Siegfried Klatt auf Bahn 18: Sein Ball blieb beim Nearest-to-the-Pin gerade einmal 90 Zentimeter vom Loch entfernt. Eine Entfernung, bei der Golfer normalerweise „geschenkt“ sagen – sofern nicht gerade ein Turnier gespielt wird.
Ein großes Dankeschön
Am Ende bleibt vor allem eines festzuhalten: Dieses Turnier war nur möglich, weil viele Menschen mit angepackt haben.
Unser Dank gilt dem Greenkeeper-Team für den ausgezeichnet vorbereiteten Platz, dem WGS-Vorstand, Toni Daubner und Iwayini, unserer Clubgastronomie, den Damen an der Halfway-Verpflegung sowie den Startern Wolfgang Gärtner und Werner Küsgen.
Und ganz besonders bedanken wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die mit Geld-, Sach- und zahlreichen Kuchenspenden ihren Beitrag geleistet haben.
Ein Turnier, nach einer Stunde ausgebucht, bei bestem Golfwetter, hervorragender Versorgung, einem bestens präparierten Platz, guter Stimmung und mit starken sportlichen Leistungen – viel besser kann ein WGS-Tag beim Royal Saint Barbara’s eigentlich nicht laufen.
Und für alle, bei denen es sportlich diesmal nicht ganz so gut lief, bleibt immerhin die wichtigste Erkenntnis des Tages:
Am Wetter lag es nicht.
Gerd Butzke.
Brutto
Neitzel, Stephan (11,8) mit 30 brutto
Brutto über 70
Blake, Paul (9,3) mit 23 brutto.
Netto A
Neitzel, Stephan (11,8) mit 43 netto
Wäschenbach, Jürgen (15,1) mit 38 netto
Hons, Jörg (6,7) mit 38 netto
Clemens, Michael (9,4) mit 37 netto
Schareika, Winfried (17,0) mit 35 Netto
Netto B
Butzke, Gerd (25,6) mit 40 netto
May, Holger (19,1) mit 39 netto
Beuche, Ralf (20,8) mit 39 netto
Beatty, Gerard (24,8) mit 38 netto
Matzker, Paul (24,5) mit 38 netto
Netto C
Meinders, Peter (33,0) mit 41 netto
Hesse, Hermann (25,7) mit 39 netto
Mensching, Detlef (28,2) mit 39 netto
Hupertz, Jens (26,5) mit 38 netto
Budde, Dr. Rolf (26,5) mit 36 netto
Longest Drive (Bahn 3):
Marx, Alexander
Nearest to the Pin (Bahn 18):
Klatt, Siegfried 0,9 Meter
Nearest to the Pin 2. Schlag (Bahn 10):
Wäschenbach, Jürgen 1,36 Meter
